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Kunst und Männer

Arno Geiger: Alles über Sally

Geiger hat einen Stil der mir gefällt. Der Roman selbst hinterlässt wenig Spuren, hat mir aber den Wertvollen Hinweis auf einen Roman geliefert, den ich in den 90ern gelesen habe, ohne mir den Namen zu merken: Replay von Grimwood. Am Ende geling es Geiger, mich durch seine Seiten zu hetzen: Als Alfred den Erzählerpart erhält, übernehmen Kommas die Herrschaft im Satzzeichenreich. Gespürt habe ich das beim Lesen sofort, realisiert erst nach einigen Seiten.

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Film the founder

Die Brüder hatten schon alles: Sie hatten den Namen, sie habe das Konzept im
Restaurant perfektioniert, jedes Produkt standardisiert und sie hatten
bereits die goldenen Bögen.

Nur den Willen zur Expansion hatten sie nicht, für den musste ein Typ
kommen, der sich in ihren Namen verliebt hatte und erkannte, dass er damit
erfolgreich würde.

Mit seiner Veränderung und seinem Willen zum Erfolg “Beharrlichkeit” ist ihm
gelungen, was heute das Imperium ausmacht. McDonalds ist heute wohl mit der
katholischen Kirche einer der größten Imobilenbesitzer der Welt. Das Konzept:
Die Firma kauft das Land und verpachtet es an den Franchisenehmer bringt das
sichere Geld.

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Paul Zindel: Pardon, du drückst mir die Luft ab

Jugendbuch, 1980 erschienen. Deutsch von Horst und Ingeborg Künnemann. Erstaunlich, wie schwer mir diese 200 Seiten gefallen sind: Zwei Protagonisten nebeneinander, bis zum Ende will sich keine rechte Geschichte ergeben, es bleiben Facetten: Liste der 10 meistgehassten oder -geliebten Dinge, Waschbärjunge, eine Party die aus dem Ruder läuft…

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